• Schulleitbild

    • Durch Unterricht verwirklicht unsere Schule ihren Auftrag zur Mitwirkung an der Gesamtbildung (§2 SchOG) der Schüler in verschiedenen Unterrichtsgegenständen. Dieser Unterricht versteht sich als Dienst an den Schülerinnen und Schülern und an der Schule. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen mit ihren Lebens-, Welt- und Werteerfahrungen. Als Raum für das offene Gespräch bietet der Unterricht die ganzheitliche (kognitive, affektive, handlungsorientierte) Auseinandersetzung mit den persönlichen Lebensplanungen. Die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler werden dabei als Ausgangspunkt für eine weiterreichende und umfassende Bildung genommen. Gegenstand des Unterrichts sind neben den durch Lehrpläne vorgegebenen Inhalten das menschliche Leben in seiner vielfältigen kulturellen, sozialen und religiösen Ausprägung des Mit-, In- und Gegeneinanders. So werden Schülerinnen und Schüler in ihrer Wahrnehmungs-, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit gefördert. Der Unterricht soll für Erfahrungen sensibilisieren und in die (Bilder-) Sprache der Informationsgesellschaft einüben. Er soll zu eigenverantwortlicher Entscheidung befähigen und die Achtung vor Menschen (auch und vor allem mit anderen sozialen, kulturellen und intellektuellen Umgebungen) fördern. Er soll mit unserer Kultur vertraut machen, den Zusammenhang zwischen Individuum und Gesellschaft reflektieren und zu einem Leben in der Gesellschaft ermutigen, das auf Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Umwelt ausgerichtet ist. Der Religionsunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sinnfindung, zur (Werte)Erziehung und zur Gestaltung des Schullebens.

      Grund-Sätze

      Bewusst in einer Welt kultureller Vielfalt leben und sich dabei mit unterschiedlichen Lebensweisen auseinandersetzen sowie Toleranz und Wertschätzung einüben. Die Fragwürdigkeit des Lebens angesichts individueller und gesellschaftlicher Grenzsituationen wahrnehmen und dabei verschiedene Wege zu deren Bewältigung kennenlernen. In einer Gesellschaft, die einerseits eine Vielfalt von Lebensmöglichkeiten bietet, andererseits Lebenschancen entzieht, sich orientieren und dabei die eigene Würde und die der anderen entdecken, sowie Möglichkeiten solidarischen Lebens und Handelns entwickeln. In einer Welt, in der Ressourcen, Konsum- und Gestaltungsmöglichkeiten genützt und missbraucht werden, Position beziehen und dabei die Sehnsucht nach einem erfüllten Leben offen halten.

      Unsere SchülerInnen sollen dahingehend befähigt werden, in der Bilder- und Medienwelt bewusst und hinterfragend zu leben, sowie lernen, die Beschleunigung des Lebens und das schnelle Vergessen zu unterbrechen und im Innehalten den Gefahren des Ausgebranntseins und inneren Leere gewappnet zu sein.

      Beiträge der Fächer zu den Bildungsbereichen:

      Sprache und Kommunilation - Verstehen verschiedenster Texte

      • Erschließen gängiger Sprachmuster in Textsorten
      • Einüben von Kommunikationsformen
      • Bearbeiten von Themen in und mit verschiedensten Medien: z.B. Literatur, Film, Werbung, Auseinandersetzen mit anderen Kulturen

        Mensch und Gesellschaft

      • Sinn und Ziel des Lebens
      • Selbst beitragen zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen
      • Auseinandersetzen mit Werten und Normen als Orientierungshilfe zur

      Lebensgestaltung

      • Fördern von Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeit, insbesondere durch soziales Lernen
      • Verantwortungsbewusstes Umgehen mit der Welt (Umwelt) 
      • Brauchtum kennenlernen

      Natur und Technik

      • Reflektieren von Wertvorstellungen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Technik, Mensch und Umwelt Chancen und Grenzen der Machbarkeit erkennen: Mensch als verantwortungsvoller Gestalter!

      Didaktische Grundsätze

      • Für alle Ziel- und Inhaltsformulierungen des Lehrplans gilt nachstehende Struktur. Diese beschreibt keine zeitliche Abfolge der einzelnen Elemente, sondern fordert deren Verschränkung. In der praktischen Umsetzung soll die Differenziertheit der Unterrichtssituation wahr- und ernstgenommen werden, wodurch sich unterschiedliche Schwerpunktsetzungen ergeben.

      Struktur des Unterrichts

      • Es kommen geschlechtsspezifische Sichtweisen zum Ausdruck. In einem kommunikativen Geschehen werden diese Erfahrungen bewusst gemacht, bedacht. Diese Auseinandersetzung will zu einem "neuen" Handeln ermutigen, das sich in Tun (actio) und Innehalten (contemplatio) ausdrückt. In so gestalteten Lehr- und Lernprozessen kann der Unterricht zu einer Herausforderung werden, in dem der Erwerb von Wissen und Fertigkeiten automatisch einfließt.

      Schwerpunkte in der C-M-C-Mittelschule

      Förderung der Fähigkeit zum selbständigen Wissenserwerb, zur Kooperation und zur bewussten Wahrnehmung der Auswirkungen des eigenen Handelns, dadurch bleibt für den Lehrer mehr Zeit zum Begleiten, Beraten und für Pädagogisches (=Menschliches).

      Schwerpunkt Computer und Medien - Competence für ALLE Schüler und Schülerinnen im "normalen" Unterricht und nicht in speziellen Interessensgruppen

      • Kritischer Umgang mit den Medien
      • Den SchülerInnen bei der Erarbeitung eines Themas „ihre Medien“ einsetzen, verwenden lassen.
      • Empfehlenswerte Lern/Spielsoftware
      • Versuch einer Vernetzung und eines Ineinanderfließens von neuen Medien und ganzheitlicher Pädagogik („besondere“ Tage, Stunden, Projekte ganzheitlich erleben – medial er-/verarbeiten).
      • Herkömmlicher Unterricht kann nicht durch neue Medien ersetzt werden, aber andere Zugänge zu den Inhalten können andere Lehr- und vor allem Lernformen hervorrufen.